Ein Beitrag von Monica Deters.

Immer wenn ich ein Problem in meinem Kopf oder Herzen habe, fange ich an, eine sogenannte „Mind Map“ auf ein Blatt Papier zu skizzieren. Das ist nichts anderes, als dass ich das Problem in die Mitte eines Blattes schreibe, es einkreise und mit vielen Armen „drumherum“ Lösungsmöglichkeiten aufschreibe. Nur so komme ich mit meinen Gedanken weiter, da ich sie „abfließen“ lassen kann.

Je mehr Gedanken aus meinem Kopf herauskommen, desto mehr Platz habe ich wieder für neue Lösungsmöglichkeiten. Außerdem sehe ich auf diese Weise so viele Ansätze, die ich wunderbar weiter spinnen kann. Durch das Aufschreiben des Problems erhalte ich also eine gewisse Objektivität, denn durch das Bannen auf Papier erhalte ich einen „Draufblick“. Dies ist schon mal ein guter erster Schritt, wie wir Probleme angehen können.

Wie hast Du es trotz der Umstände geschafft, so weit zu kommen?

Du hast schon viele Probleme in Deinem Leben erfolgreich gelöst. Was hat Dich so erfolgreich gemacht? Ist Dir überhaupt bewusst, welche Stärken Du hast, dass Du immer wieder die Dir gestellten Herausforderungen erfolgreich gelöst hast? Was ist es genau? Dein Mut? Dein Durchhaltevermögen? Deine Kommunikationsfähigkeit? Dein Pragmatismus? Darauf kannst Du auch zukünftig bauen, denn je älter wir werden, desto gelassener können wir sein.

Gelassenheit hat viel mit Gewissheit zu tun!

Und wer, wenn nicht Du, kannst die Gewissheit haben, Probleme lösen zu können. Schon immer haben wir Frauen Probleme gelöst. Dies ist eine große Stärke von uns Frauen, denn immerhin wurden wir schon seit Menschheitsbeginn dazu erzogen, praktisch zu denken und uns um Familie, Kinder, Haushalt, Mann sowie Haus und Hof zu kümmern. „Der Laden “ muss schließlich laufen, die Familie versorgt werden – komme was wolle.

 

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Schon immer waren Frauen echte Macher!

Notgedrungen! Durch die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte stehen die Frauen (und die Männer) erneut einer großen Herausforderung gegenüber, nämlich sich beruflich zu etablieren – und falls Du gleichzeitig Mutter bist – alles unter einen Hut zu kriegen. Aber auch das lösen wir durch unsere kreativen und offenen Denk- und Verhaltensweisen. Sogar offizielle Umfragen belegen (z.B. die bundesweite Umfrage von Infratest dimap), dass Frauen als „bessere Krisenmanager“ gelten.

Stellen Sie sich immer die 3 W-Fragen

Diese W-Fragen haben wir alle schon im Kindergartenalter in der Sesamstraße gelernt: Wer, Wie, Was? Wer kann mir helfen? Wie gehe ich es an? Was würde ich am allerliebsten tun? Die Fragen „Wieso, weshalb, warum?“(so geht das Lied ja weiter) interessieren uns allerdings in erster Linie nicht, denn so kommen wir ja nicht weiter. Es dient höchstens der Bewunderung des Problems. Allerdings sollten sie nicht völlig außer Acht gelassen werden, da sie im Nachhinein als Prävention durchaus interessant sein können, um zu verhindern, dass wir immer in die gleichen Probleme laufen.

Das Zauberwort jeglicher Problemlösung ist: Kommunikation!

Denn das können wir! Wir Frauen sind kommunikativ. Wir gehen auf Menschen zu, reden, schnattern, quatschen und diskutieren. Wunderbar! Wir kommunizieren aktiv, können uns empathisch auf andere einstellen und berücksichtigen die eigenen Gefühle und die der anderen. Wir tauschen uns gerne aus und knüpfen Kontakte, die wir gezielt nutzen, wenn uns etwas auf der Seele liegt. Das ist unser Geheimnis. So lösen wir schneller Probleme, als so mancher Projektmanager das Wort „Agenda“ in seinen Laptop getippt hat.

5 Tipps, wie Du vom Problem zur Lösung kommst

  1. Teile ein Problem in viele Einzelteile auf!
    Denn so wird es kleiner.
  2. Frage viele Menschen und hole Dir unterschiedliche Meinungen ein.
    Nur wer viele Möglichkeiten kennt, kann sich die beste aussuchen.
  3. Befreie Dich aus der Perfektionsfalle
    Denke nicht zu lange über ein Problem nach. Mach einfach!
  4. Learning by doing
    Habe Mut zu Fehlentscheidungen und verzeihe Dir Fehler.
  5. Stelle Dir immer die 3 goldenen W-Fragen:
    WER,WIE, WAS – Wer kann mir helfen? Wie gehe ich es an? Was würde ich am liebsten tun?

Alles Liebe,
Monica Deters

 

Bildquelle Titelbild: © Pixabay.com