Ein Beitrag von Henrike Feltges

So gelingt Veränderung! Ich habe heute eine kleine Aufgabe für Sie, quasi für zwischen den Jahren, die wunderbar in eine kurze Zeit des Durchatmens und Innehaltens passt.

Wenn Sie sich seit einiger Zeit immer wieder mit dieser Frage, wie es beruflich für Sie weitergehen kann, beschäftigen, dann wäre das jetzt genau die richtige Zeit für Ihre Planung. Nichts ist lähmender als eine berufliche Alltagssituation, die nur noch aus Routine besteht. Und Langeweile im Job vertragen wir genau so wenig, wie eine ständige Überforderung. Also nutzen Sie die Zeit für sich und Ihre Zukunft.

Nun ja, da steht die Frage im Raum „Wie hoch ist das Risiko?“ Und ich frage zurück „Welches?“

Denn sowohl gehen als auch bleiben tragen ein Risiko in sich. Wenn Sie sich auf den Weg machen starten Sie ganz bewusst und mit kleinen Schritten. Das Risiko ist also erst einmal überschaubar, denn noch sind Sie bei Ihren Überlegungen. Bis zu einer aktiven Kündigung (die Sie dann selbst in der Hand hätten) dauert es noch einige Zeit. Wichtig und hilfreich ist es dabei sicher, auch auf die innere Stimme zu hören. Fühlt sich der Weg noch gut an? Vielleicht zu schnell zu viel gewollt?

Ganz ohne Risiko geht es nicht in der Veränderung

Und hier kommt nun meine kleine Aufgabe für Sie, die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte.

Es geht ganz leicht und fast schon ein wenig spielerisch. Legen Sie sich an einem Platz in Ihrer Wohnung zwei DIN A4 Blätter und einen Stift gut sichtbar hin. Das erste Blatt trägt den Titel GEHEN und das zweite Blatt den Titel BLEIBEN

Jetzt schreiben Sie einfach im Laufe der folgenden Wochen bzw. Tage immer dann, wenn Sie an den Blättern vorbei kommen und eine Idee in Ihrem Kopf aufblitzt, das Argument auf das passende Blatt Papier. Sie werden sehen, je öfter Sie an Ihren Papieren vorbei kommen, umso mehr Argumente fallen Ihnen ein. Bitte nicht schon gleich werten bzw. verwerfen nach dem Motto „Ist ja doch Quatsch“. Nein, bitte wirklich alles dazu niederschreiben. Denn Unzufriedenheit im Beruf sollte man ernst nehmen.

Und nach paar Tagen oder Wochen – die Zeitschiene setzten sie selbst fest – machen Sie sich mit Ihren Argumentationspapieren einen gemütlichen Abend. Arbeiten Sie zuerst mit dem einen und dann mit dem anderen Papier. Welche Argumente überwiegen? Welche fühlen sich besser an? Nehmen wir an, die Seite BLEIBEN wiegt stärker. Die lange Betriebszugehörigkeit, die netten Kollegen, die Nähe zur Wohnung, das sichere Gehalt usw. – dann können Sie sich überlegen, wie Sie wieder mehr Schwung in den beruflichen Alltag bringen können. Auch dabei hilft Ihnen das Sammeln von Argumenten und die Überlegung, was lässt sich wie realisieren.

Sollten die Argumente für GEHEN die stärkeren sein, dann kann eine berufliche Neuorientierung der richtige Weg sein. Und auch dafür werden Ihnen in diesem Fall einige Ideen einfallen.

Mit dieser Übung kommen Sie in die Situation der Handelnden und werden sich lebendiger und aktiver fühlen. Auch Ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt und das fühlt sich sehr gut an. Glauben Sie mir.

Und wer weiß, was sich daraus alles entwickeln wird. Das Leben steckt voller Möglichkeiten. Aus meiner langjährigen Arbeit als Karrierecoach weiß ich, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester schon häufig zu einem Umdenken in Sachen Beruf und Berufsalltag geführt hat. Vielleicht stehen Sie ja gerade jetzt an der Schwelle zu IHREM Jahr mit neuen Möglichkeiten.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Zeit mit Papier, Stift, einem passenden Getränk und zahlreichen guten Gedankenblitzen.

Henrike Feltges

Ihr Coach für den konsequenten Aufstieg!

 

© Henrike Feltges

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